Die hohe Teilnehmerzahl bewies das Interesse der Kameradschaftsmitglieder, der Strausberger Bürger und der Bürger aus den umliegenden Ortschaften an diesem Thema: Peter Göring, ein Grenzsoldat der DDR, wird in Berlin während seines Dienstes von einem Westberliner Polizisten erschossen. Die Brisanz dieses Ereignisses, die bis heute nicht nachgelassen hat, ist der diametralen politischen Bewertung durch die Deutsche Demokratische Republik und durch die Bundesrepublik Deutschland geschuldet. Eine Form des Umganges der Deutschen während des Kalten Krieges, die bis heute nachwirkt.

Der Vortrag von Oberst a. D. Dr. Horst Klein, Historiker, basierte auf dem von ihm und Oberst a. D. Hans W. Odenthal herausgegebenen Buch "Leben und Tod des Soldaten Peter Göring im Zerrbild ideologischer Interessen". Das Buch ist eine umfassende Recherche über die Umstände, den Ablauf, die Tatbestandsaufnahme und der ideologischen Auslegung des Geschehens. Die Buchautoren setzten auf Wahrheitsfindung des Ereignisses und nicht auf kriminalistische Untersuchung und Schuldzuweisung. Diesem Anliegen wurde der Vortrag von Dr. Klein durchaus gerecht, was auch durch die vielseitigen Fragen und persönlichen Anmerkungen der Veranstaltungsteilnehmer unter Beweis gestellt wurde.
Der Historiker, Oberst a. D. Dr. Horst Klein (rechtes Bild),
fand aufmerksame Zuhörer (linkes Bild) bei seinem Vortrag

Wegen der unklaren Rechtslage aus der DSGV der EU wurde das Bild geschwärzt

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